Dauer Schreibaby: Ursachen, Tipps und Hilfen für betroffene Eltern
Wenn Ihr Baby mehr weint als schläft und Sie sich fragen, wie lange dieser Zustand anhält, sind Sie nicht allein. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, was ein Dauer-Schreibaby wirklich ist und wie Sie die Situation meistern können.
Was ist ein Dauer-Schreibaby?
Als "Dauer-Schreibaby" bezeichnet man Säuglinge, die über einen längeren Zeitraum hinweg übermäßig viel weinen. Während es normal ist, dass Babys weinen, können manche Eltern das Gefühl haben, dass ihr Kind unentwegt schreit. In der Regel wird von einem Dauer-Schreibaby gesprochen, wenn das Weinen über 3 Stunden pro Tag, an mehr als 3 Tagen pro Woche und während mindestens 3 Wochen anhält.
Ursachen für das Schreien
Es gibt viele mögliche Ursachen, warum ein Baby als Dauer-Schreibaby eingestuft wird. Hier sind einige der häufigsten:
- Unreife des Nervensystems: Neugeborene haben oft ein unreifes Nervensystem, das vorkommenden Stress nicht gut verarbeiten kann.
- Verdauungsprobleme: Bauchschmerzen oder Koliken können zu häufigem Schreien führen.
- Überreizung: Zu viele Geräusche, Lichter oder neue Eindrücke können Babys überfordern.
- Schlafmangel: Sowohl Babys als auch Eltern können durch Schlafmangel gereizt und frustiert sein.
- Emotionale Faktoren: Eltern können ebenfalls Anspannung oder Stress ausstrahlen, was sich auf das Baby übertragen kann.
Wann hört das Schreien normalerweise auf?
Die Frage, wie lange das Schreien eines Dauer-Schreibabys anhält, kann nicht einheitlich beantwortet werden. In vielen Fällen beginnt sich das Schreien nach etwa 3 bis 4 Monaten zu verringern, wenn das Nervensystem des Babys reift und sich die Verdauung stabilisiert. Dennoch kann der Zeitraum variieren, und jede Situation ist individuell.
Wie kann man einem Dauer-Schreibaby helfen?
Obwohl es frustrierend sein kann, gibt es einige Strategien, die helfen können, einem Dauer-Schreibaby Linderung zu verschaffen:
- Ruhige Umgebung schaffen: Versuchen Sie, eine entspannende Umgebung zu schaffen, die Ihrem Baby hilft, sich zu beruhigen.
- Körperkontakt: Das Tragen im Tragetuch oder das Halten im Arm kann beruhigend wirken.
- Sanfte Bewegung: Schaukeln, Wiegen oder eine Autofahrt kann einige Babys beruhigen.
- Wärme: Ein warmes Bad oder eine Wärmflasche (außen) auf dem Bauch kann helfen.
- Stillen oder Füttern: Häufiges Füttern kann nicht nur Hunger stillen, sondern beisteuern, dass sich das Baby geborgen fühlt.
- Beruhigungsmittel: Bachblüten oder andere sanfte Beruhigungsmittel können unterstützend wirken. Fragen Sie vorher jedoch den Kinderarzt.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Es ist wichtig, das Schreien nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Wenn Sie als Eltern besorgt sind oder das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt, sollten Sie einen Kinderarzt konsultieren. Besonders wenn Ihr Baby zusätzliche Symptome wie Fieber, Erbrechen oder einen Rückgang der Nahrungsaufnahme zeigt, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen.
Selbstfürsorge für Eltern
Eltern von einem Dauer-Schreibaby können stark beansprucht werden. Hier sind einige Tipps, wie Sie für Ihr eigenes Wohl sorgen können:
- Auszeiten nehmen: Lassen Sie Ihr Baby sicher in der Wiege liegen und nehmen Sie sich ein paar Minuten für sich, um durchzuatmen.
- Unterstützung suchen: Bitten Sie Freunde oder Familie um Hilfe, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie eine Verschnaufpause benötigen.
- Über Ihre Gefühle sprechen: Es ist vollkommen normal, überfordert oder frustriert zu sein. Sprechen Sie mit anderen Eltern oder suchen Sie Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe.
Fazit
Ein Dauer-Schreibaby kann eine große Herausforderung für jeden Elternteil darstellen. Es ist wichtig, geduldig zu sein und verschiedene Strategien auszuprobieren, um herauszufinden, was Ihrem Baby helfen könnte. Denken Sie auch daran, dass Sie selbst die Unterstützung und Pflege brauchen, die Sie verdienen. Das Schreien wird mit der Zeit in der Regel nachlassen, und Ihr Baby wird schließlich ruhiger.
Weitere Informationen und Ressourcen finden Sie auf Websites wie BabyCenter oder Eltern.de.
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